Umgesetzte Maßnahmen des Projektes "VIA Natura 2000"

Um die Biologische Vielfalt und den Biotopverbund zu verbessern, entstehen im Rahmend es Projektes "VIA Natura 2000" arten- und blütenreiche Feldraine.

Mit zunehmender Dauerhaftigkeit fühlen sich immer mehr Wildbienen, Schwebfliegen, Heuschrecken, Tag- und Nachtfalter, Vögel, Niederwild sowie viele weitere Tier- und Pflanzenarten in den Flächen wohl, denn sie gewinnen neue Lebensräume und profitieren von deren Vernetzung.
 

Erster Feldrain im Projekt "VIA Natura 2000"

Im Teilprojektgebiet des Landschaftspflegeverbands Altenburger Land e.V. als Träger der Natura 2000 Station Osterland entstand im Herbst 2020 auf einer Fläche der Gemeinde Löbichau ein artenreicher, blühender Feldrain.

Die Ansaat der ersten Maßnahmenfläche unseres Verbundpartners ist gleichzeitg der erste neu entstandende, bunte Feldrain unseres Insektenschutzprojektes.

Im März 2021 startete bei Mühlberg am Fuße der Wachsenburg eine Flächenansaat für blühenden Feldrain in Thüringen

Im Rahmen unseres Projektes "VIA Natura 2000" wurde am 24. März in der Gemeinde Amt Wachsenburg ein Feldrain aus Wildkräutern und Gräsern angesät. Für das Projekt konnte unser Verbundpartner die Natura 2000 -Station Gotha/Ilmkreis eine ortsansässige Agrargenossenschaft gewinnen, um die Ansaat auf der ca. 450 Meter langen und vier Meter breiten, linearen Gemeindefläche durchzuführen. Auch der seltene Ackerrittersporn hat sich mittlerweile hier angesiedelt.
 

Gewinn für AnwohnerInnen sowie für die Tier- und Pflanzenwelt mit bisher größter Flächenansaat bei Rüxleben

Das nordthüringische Rüxleben hat eine große Fläche für die Wiederherstellung eines artenreichen Feldrains zur Verfügung gestellt. Sie ist etwa 2 Kilometer lang und 8 Meter breit. Ein halbes Jahr nach der Ansaat wurden dort bereits Feldhase, Braunkehlchen und Rebhuhn gesichtet. Die Anwohnerinnen und Anwohner sind über das blütenreiche Bild in der Landschaft froh, das auch vielen Tieren der Feldflur als neues Zuhause dient.